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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: AntiNochwas
Ende des Einschleichens
Seit gestern ist das Einschleichen mit einer halben Tablette beendet und ich nehme nun die doppelte Dosis, also täglich eine Tablette à 20 mg Citalopram ein. An Nebenwirkungen konnte ich bisher nur vermehrtes Schwitzen feststellen. Wenn es so bliebe wäre das OK.
11.08.2010, 11.28 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL
Die Rückkehr der Ängste
Leider spüre ich seit einiger Zeit ganz deutlich, daß einige Ängste wieder vermehrt zurückkehren bzw. neue aufkeimen wollen. Zwar ist es (noch) längst nicht so stark wie im letzten Jahr, aber sie schleichen sich doch langsam wieder in den Alltag ein. Lange Rede kurzer Sinn: Um nicht erneut wieder an den Rand des Kollapses zu gelangen, nehme ich nun (auch auf anraten meines Neurologen) seit ein paar Tagen ein Medikament mit einer anderen Wirkungsweise als die bisherigen die bei mir ja leider nicht so recht anschlagen wollten. Es ist ein Seratonin-Wiederaufnahmehemmer mit dem Wirkstoff "Citalopramhydrobromid". Momentan bin ich noch in der Einschleichphase mit einer halben Tablette täglich, kann also noch nichts über die möglichen Nebenwirkungen sagen. Hoffen wir mal das ich das Medikament vertragen werde und es auch Wirkung zeigt.
05.08.2010, 09.50 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL
Abgesetzt
Schon mitten im Umzug habe ich meine Antidepressiva abgesetzt, da ich sie während des Stresses eh einige male vergessen hatte einzunehmen. Seit wir in der neuen Wohnung leben sind die Ängste weggefallen, die ganz eng mit dem Haus in Ehrstädt verbunden waren und mit den "verbleibenden Ängsten" komme ich momentan relativ gut klar. Am Montag hatte ich einen Termin beim Neurologen der meine Entscheidung derzeit keine Tabletten mehr zu nehmen voll und ganz unterstützt. Ich bin ganz sicher mit dem Umzug hierher in die Stadt eine wichtige und richtige Entscheidung für mich getroffen zu haben denn das Haus, die Geldsorgen und alles drumherum haben mich/uns doch arg belastet.
09.06.2010, 12.39 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL
Einen Versuch ist es Wert
Heute nehme ich zum ersten mal die Tropfen, die mir der Doc für ganz schlimme Tage aufgeschrieben hat. Ich hoffe inständig sie helfen ein wenig. Die Ängste sind so verdammt schwer auszuhalten ...
Die noch offenen Mails und die Kommentare im Blog beantworte ich, sobald es mir wieder beser geht. Danke für euer Verständnis !
Nachtrag, 15. April
Leider helfen auch die Tropfen null Komma gar nix ![]()
14.04.2010, 11.38 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL
Beim Neurologen
Ich habe meinen Termin beim Neurologen heute doch wahrgenommen ...
Er würde gerne eine Therapie mit einem ganz anderen Medikament (Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) beginnen. Er wies mich aber darauf hin, daß es zuerst sein kann, daß sich die Ängste noch weiter verschlimmern können bevor das Medikament anschlägt. DAS kann ich in meiner jetzigen Situation hier (schwebender Umzug) nun gar nicht brauchen, denn die Ängste sind nach wie vor schon übel genug. Also habe ich mich entschieden erst ab Juni, also nach dem ganzen Hick Hack, damit zu beginnen. Einstweilen darf ich mein Opipramol von täglich 3 Tabletten auf 1,5 Tabletten herunterdosieren. Ich sehe nicht ein, die Höchstdosis zu schlucken wenn es eh nix hilft und für ganz "unaushaltbare Tage" bekomme ich nun zusätzlich Promethazin Tropfen. Ich hoffe, ich kann mich damit bis Juni einigermaßen über Wasser halten.
09.04.2010, 14.24 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL
Höchstdosis
Bezüglich der Anitdepressiva bin ich inzwischen bei der möglichen Höchstdosierung angelangt und sie helfen noch immer nicht wirklich. Die Ängste sind nach wie vor da, enden aber nicht mehr in einem Nervenzusammenbruch. Das hört sich eigentlich positiv an, ist es aber leider nicht. Der Nervenzusammenbruch bedeutete immer das verschwinden dieser Ängste danach für wenigstens eine kurze Zeit, bevor sie von einer anderen Angst dann wieder abgelöst wurden. Nun gibts aber kein Ende zwischen den Ängsten sondern nur ein dauernder Wechsel verschiedenster Ängste ohne Auszeit. Ich hab die Nase gestrichen voll und Versuchskarnickel spiele ich auch nicht mehr länger. Ob ich meinen nächsten Termin beim Neurologen wahrnehmen werde, weiß ich noch nicht. In meinem Bekanntenkreis erlebe ich ähnliche Mißerfolge bei Menschen mit Angsterkrankungen und Antidepressiva. Ob mit oder ohne zusätzlicheTherapie/Kur. Den wenigsten geht es auf Dauer wirklich besser. Nach der Phase der Hoffnung die am Anfang auftritt wendet sich das Blatt leider rasch wieder. Je mehr man sich mit dem komplizierten Thema auseinandersetzt und sich durch themenbezogene Bücher liest, desto klarer wird dabei, daß Ärzte bei der Behandlung von Angsterkrankungen selbst noch im düsteren tappen. Ich werde nun weiterhin an mir selbst arbeiten und bin mir sicher, daß, wenn wir erst mal umgezogen sind und einiges an Ballast und Sorgen hinter uns lassen können, ich es auch schaffe ein halbwegs lebenswertes Leben zu leben. Ich habe keine Lust mehr, versuchsweise Medikamente in mich zu stopfen von denen ich nur die Nebenwirkungen abbekomme aber keine Erleichterung spüre.
19.03.2010, 10.51 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL
Beim Neurologen
Der Termin beim Neurologen heute war doch relativ ernüchternd. Meiner Vermutung, daß die Ängste evtl. mit hormonbeeinflußt sein könnten, widersprach er zwar nicht direkt, jedoch sei das neurologisch betrachtet nicht von Belang. Ergo: Ich verdopple nun die Dosis von Opi.pramol und darf Anfang April wieder antanzen ...
27.01.2010, 16.10 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL
Nachgereicht
Nachreichen möchte ich bezüglich der Antidepressiva noch folgendes ...
Bei mir scheinen sie leider nicht allzusehr zu wirken. Ich nehme die Medikamente nun seit Mitte November 2009. Nach zwei Wochen lief es für ebenfalls zwei Wochen recht gut. Ich hatte die Ängste relativ gut im Griff, konnte so einige Panikattacken im Vorfeld "abwürgen". Nach insgesamt 4 Wochen Einnahmezeit verschlechterte sich die Situation leider wieder und auch ein Wechsel des Medikamentes brachte erneut nur kurzzeitig Besserung. Seit längerem darf ich mich wieder mit Angstanfällen und davon ausgelösten Zwangshandlungen herumquälen. Ich muß aber positiv erwähnen, daß bisher nur eine einzige Attacke in einem totalen Nervenzusammenbruch endete. Dennoch, ist es auch so noch schlimm genug und meiner Meinug nach dürfte es gar nicht vorkommen, daß man unter Medikamenteneinfluß fast täglich und auch ohne außergewöhnliche Belastungen diese Anfälle bekommt. Einen erneuten Termin beim Neurologen habe ich Ende Januar.
Wichtig !!!
Falls hier Betroffene mitlesen, die durch meine Erfahrungen nun mutlos werden, laßt euch bitte ans Herz legen: Es muß bei euch nicht genauso laufen wie es das bei mir tut. Ihr seid ihr und ich bin ich, wir alle sind ganz individuelle Personen ... Es gibt weitaus mehr Menschen, denen mit Antidepressiva gut geholfen werden kann, als jene, bei denen die Mittel aus welchen Gründen auch immer "versagen". BITTE scheut nicht den Weg, diese Hilfestellung anzunehmen.
12.01.2010, 13.16 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL
Satz mit x
Heute ist leider schon wieder ein schlimmer Angsttag und das trotz erhöhter Dosis von Opipramol. Langsam resigniere ich, echt ...
Sobald eine Belastung auf mich zukommt gewinnt die Angst wieder Oberhand. Manchmal frage ich mich wirklich, wozu ich das Zeug überhaupt schlucke.
Was ich ebenfalls auffällig fnde, ist die allgemeine Verschlechterung der Ängste ausnahmslos immer in der zweiten Zyklushälfte. Ich denke da an einen hormonellen Zusammenhang. Das darf ich nicht vergessen beim nächsten Termin beim Neurologen zur Sprache zu bringen. Am Ende kommt die ganze Misere noch von durcheinandergewirbelten Hormonen da ich ja so langsam aber sicher auf die Wechseljahre zusteuere.
27.12.2009, 12.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Neues Medikament
Ich war heute beim Neurologen und habe dort wegen meinen Ängsten vorgesprochen. Ich bin wohl der typische Angstpatient. Es war ihm natürlich nichts Neues was ich da erzählte. Zuerst bekam ich die Empfehlung auf folgendes Buch: ~Das Angstbuch~ Woher Ängste kommen und wie man sie bekämpfen kann von Borwin Bandelow. Das werde ich mir dann über die Feiertage mal zu Gemüte führen. Im Grunde meinte er ich könnte bei den Amitriptylin bleiben sollte sie aber höher dosieren. Da ich wegen einer leider stark auftretenden Nebenwirkung bei mir, nicht eine noch höhere Dosis nehmen möchte, hat er mir nun ~Opipramol~ verordnet. Also schau ich mal ob sich dann etwas verbessert. Das Medikament kann nahtlos anstelle des Amitriptylin eingenommen werden und heute abend ist dann gleich die erste halbe Tablette fällig. Außerdem wurde mir (wie erwartet) eine Verhaltenstherapie ans Herz gelegt. Diesbezüglich bin ich aber momentan noch abgeneigt. Ich hatte von 1998-2002 bereits eine solche Therapie, die mir bezüglich der Ängste nicht viel gebracht hat. Außerdem bin ich (noch) nicht bereit mein ganzes Leben erneut vor einer fremden Person aufzurollen. So eine Therapie ist wirklich kein Spaziergang und ich denke es ist nicht der richtige Zeitpunkt für mich. Natürlich werde ich noch viel darüber nachdenken müssen und im nächsten Termin beim Neurologen, am 27. Januar 2010 wird das auch nochmal Thema werden.
21.12.2009, 17.18 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL
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